هایدلبرگ، کارلسروهه ، اشتوتگارت همگی‌ ۲۳ سپتامبر در تظاهرات اشتوتگارت

Heidelberg, Karlsruhe, Stuttgart am 23.September in Stuttgart protestieren gegen den Einlass Ahmadinejads in die UN!




آزادی برای ایران

اعتراض
به ورود احمدی نژاد در سازمان ملل،
به رفتار خشونت آمیز ضدانسانی و آزارانسانها در ایران
و نقض حقوق شهروندی
برای آزادی همه ی زندانیان سیاسی

!همراه شو! اتحاد

Freedom for Iran

Protest gegen den Einlass Ahmadinejads in die UN.
Gegen die Gewalttaten an den Menschen im Iran und die Verletzung ihrer Menschen/Bürgerrechte.
Fordert die Freilassung aller politischen Gefangenen!
MACHT MIT! SOLIDARITÄT!

23.September , Stuttgart Schlossplatz 17:00 Uhr
Bus ab Heidelberg : Abfahrt 16:30 Uhr , Bahnhof Strasse - Bauhaus

Bus Reservierung : unter Tel: 0176-78731729
Fahrtkosten:10,- €
Info: www.iranetehad.blogspot.com

Film Vorführung in DAI Heidelberg

GREEN DAYS
(ROOZHAYE SABZ)
von Hana Makhmalbaf

Ava ,ein junge iranische Autorin ,leidet unter Depressionen.
Ihr Theaterstück wird von der Zensur verboten.
Plötzlich und unerwartet brechen nach den umstrittenen
Präsidentenwahlen im Juni 2009 die größten Unruhen seit der islamischen Revolution aus.
Ava stürzt sich ins Geschehen, spricht mit den Menschen
auf der Straße, um herauszufinden, was sie dazu bringt, ihre Freiheit, ihre Gesundheit und sogar ihr Leben aufs Spiel zu setzen.
- Eine hochaktuelle und ergreifende
Dokumentation der „Grünen Revolution“ im Iran.

Iran, 2009
72 Min.
Regie: Hana Makhmalbaf
Original mit englischen Untertiteln (eventuell)

SO., 20.09.09, 17:00 UHR
DAI SOFIENSTR. 12 HEIDELBERG EINTRITT FREI
WWW.IRANETEHAD.BLOGSPOT.COM

Vergewaltigung von Gefangenen im Iran

Vergewaltigung von Gefangenen im Iran

In der vergangenen Woche hat erneut eine erschütternde Nachricht im Iran für großen Aufruhr gesorgt.

Nachdem es zunächst als Gerücht unter den Menschen kursierte, hat nun der Geistliche Mehdi Karroubi in einem Brief an den Vorsitzenden des Expertenrats Ali Akbar Hashemi Rafsanjani die dringende Überprüfung von möglichen Vergewaltigungen von festgenommenen Demonstranten gefordert. Der Brief wurde am 29.Juli 09 verfasst, da Rafsanjani jedoch nicht wie erbeten innerhalb von zehn Tagen antwortete, wurde er am Montag auf Karroubis Website veröffentlicht.

„Junge Frauen seien dermaßen brutal vergewaltigt worden, dass sie schwere Verletzungen erlitten hätten. Auch junge Männer seien "bestialisch" vergewaltigt worden. Manche von ihnen litten so unter Depressionen und körperlichen und seelischen Verletzungen, dass sie sich in ihre Häuser verkrochen hätten und nicht mehr hinaus trauen würden.“ ( Bahman Nirumand, 10.08.09 taz.de)

Karroubi äußerte sich besorgt darüber, dass, wenn auch nur einer dieser Fälle der Wahrheit entspräche, es eine Katastrophe für die Islamische Republik bedeute und er erwarte, dass ein neutrales Gremium vom Expertenrat zusammengestellt werden sollte, um die Angelegenheit bis aufs gründlichste zu untersuchen.

Majid Ansari, ehemaliger Sekretär des Präsidenten und Mitglied einer geistlichen Vereinigung sagte in einem Interview mit IRNA, die Nachrichtenagentur der Islamischen Republik, dass es diese Fälle leider tatsächlich gegeben habe, und zwar mehrere und das alle Beweise und Berichte bereits den zuständigen Behörden zur Vorlage geschickt wurden.

„Inzwischen haben die mächtigen Revolutionsgarden ein Gerichtsverfahren gegen Karrubi sowie den bei der Wahl ebenfalls unterlegenen Kandidaten Mir Hossein Mussavi und Ex-Präsident Mohammad Chatami gefordert. Jadollah Dschavani, ein hochrangiger Befehlshaber der Garden, sagte am Sonntag, sie seien die eigentlichen Drahtzieher bei den jüngsten Protesten und sollten deshalb bestraft werden.“(B. Nirumand, 10.08.09, taz.de)

Der deutsche „SPIEGEL“ berichtete am 10.08. ebenfalls über dieses Thema:( Ausschnitt )
„Auch der iranische Generalstaatsanwalt Ghorban-Ali Dorri-Nadschafabadi bestätigte körperlichen Missbrauch in der Haftanstalt. Er bezeichnete dieses Verhalten als nicht hinnehmbar und verlangte die Bestrafung aller für die Misshandlung von Gefangenen Verantwortlicher.“ (SPIEGEL online, Iran)

Parlamentsvorsitzender Ali Larijani hingegen verneinte diese Geschehnisse:
Bei einer offiziellen Parlamentssitzung am Mittwoch sagte er, dass bei gründlichen Untersuchungen von Gefangenen in den (berüchtigten) Gefängnissen Kahrizak und Evin keinerlei Anzeichen von sexueller Misshandlung gefunden worden seien und forderte von Mehdi Karroubi, seine Beweise dem Parlament vorzulegen.

Dieser ist in der Zwischenzeit mit der Veröffentlichung seines Briefes auf Empörung und Kritik seitens der Befürworter der Regierung gestoßen, was ihn jedoch nicht einzuschüchtern scheint, wie er in einem Interview mit Saham News verdeutlichte:

„Den Verantwortlichen sage ich, dass diese Beschimpfungen und Kritik mich niemals verstummen lassen werden. In den letzten zwanzig Jahren habe ich viele solcher großen Worte gehört; solange ich lebe werde ich das Recht des Volkes verteidigen und ihr könnt nicht meine Zunge, meine Hände und meine Feder zum Schweigen bringen.“(akhbare-rooz.com, 13.08.09)

Mir Hossein Moussavi, der Hauptrivale Ahmadinejads bei den Präsidentschaftswahlen, befürwortete am Mittwoch bei einem Treffen von Reformisten Karroubis Engagement.

„Das, was heute in den Gefängnissen geschieht, zeigt deutlich die Notwendigkeit einer tiefgehenden Reformierung des Landes.“(norooznews.ir, 12.08.09)

Aktionsbündnis für Demokratie im Iran – Heidelberg

Kontakt: http://iranetehad.blogspot.com/

15.08.2009 Aufruf گردهمایی

گردهمایی و همبستگی با مردم ایران
هم میهنان گرامی
دوماه تظاهرات مسالمت آمیز مردم ایران علیه کودتای انتخاباتی 22 خرداد،دوماه کشتار، دستگیری و شکنجه و تجاوز به بازداشت شدگان را در پی داشت.ده‌ها نفر جان باختند و زندان ها پر شد از معترضین و فعالین سیاسی.اما همچنان در شهرهای ایران، مردم خشم خود را بر سر کودتاچیان فریاد می زنند

بیاییم
علیه کودتای انتخاباتی و دولت دروغ و تقلب
برای تداوم مبارزات در جهت برگزاری انتخاباتی آزاد
علیه دستگیری، حبس، شکنجه، تجاوز و اعتراف گیری ساختگی ازفعالان سیاسی و مردم
برای به رسمیت شناخته نشدن دولت کودتا درسطح دولتها و سازمانهای بین المللی متحد شویم و صدای مردم خویش باشیم

دولت کشتار را از پا خواهیم انداخت
ما بی شماریم
به ما بپیوندید

زمان 2009 آگوست 15
ساعت 18:00-15:00
مكان
Akademiegarten (Hauptstraße), Heidelberg

فعالان احقاق مردم سالاری در ايران - هيدلبرگ
از شما اکیدا تقاضا داریم از آوردن علایم مربوط به گروه های سیاسی خاص خودداری فرمایید

برای کسب اطلاعات بیشتر و همکاری با ما، با آدرس
تماس بگیرید
Aufruf zur Solidarität mit dem iranischen Volk

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Die nun seit zwei Monaten andauernden friedlichen Demonstrationen der Menschen im Iran gegen den Wahlbetrug am 12. Juni hatten Mord, Festnahmen, Folter und, wie sich nun auch herausgestellt hat, Vergewaltigung von Gefangenen zur Folge.
Viele haben ihr Leben gelassen und die Gefängnisse sind gefüllt mit Demonstranten und politischen Gefangenen. Doch noch immer rufen die Menschen in Irans Städten ihre Wut auf die Coup d´ Etat – Handlanger hinaus.


Lasst uns
gegen dieses betrügerische Regime und Wahlmanipulation
für das Fortbestehen der Proteste mit dem Ziel freie Wahlen abzuhalten
gegen Festnahmen, Folter, Vergewaltigung und erpresste Geständnisse von politischen Persönlichkeiten
für die Nichtanerkennung des Coup d ´Etat – Regimes seitens der verschiedenen Regierungen und Organisationen weltweit
uns vereinigen und zur Stimme Irans werden!

Gemeinsam können wir etwas erreichen!
Schließt Euch uns an!



Datum: 15. August 2009
Zeit: 15:00 bis 18:00
Ort: Akademiegarten (Hauptstrasse), Heidelberg

Wir bitten darum, nichts mitzubringen, das auf bestimmte politische Gruppen hinweisen könnte.

Aktionsbündnis für Demokratie im Iran – Heidelberg

Für weitere Informationen oder Zusammenarbeit mit uns, stehen wir gerne unter folgender Adresse zur Verfügung:
freeiran.heidelberg@googlemail.com
bachehaye.iran@yahoo.de

07.08.2009 Mahnwache گردهمایی


Mit Grabkerzen, Flaggen, Plakaten und Bildern machten Heidelberger Iraner auf die politische Situation in ihrem Heimatland aufmerksam. Foto: Hoppe


Das Echo der „ungehörten Stimme": Iraner protestierten in Heidelberg

Von Paul Heesch.

Immer heftiger reagiert das Regime des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad auf Kritik. Viele Kommentatoren sehen die Herrscher mit dem Rücken zur Wand und stufen es daher als brandgefährlich ein. Jede kritische Äußerung kann die eigene Freiheit kosten – weshalb iranische Dissidenten im Ausland die Möglichkeit, sich frei zu äußern, in diesen Tagen verstärkt nutzen. "Wir sind das Echo der ungehörten Stimme", sagte auch die junge in Heidelberg lebende Iranerin Bovar Andishe (Name von der Redaktion geändert): "Wir müssen unsere Stimme hier in Deutschland erheben, weil das unseren Brüdern und Schwestern im Iran verwehrt ist."Mit 50 anderen in Heidelberg lebenden Iraner hielt Andishe am letzten Freitag eine Mahnwache in der Hauptstraße ab. Es war schon die achte dieser Art. Von 17 bis 19 Uhr versammelten sich die Demonstranten am Anatomiegarten, sangen, hielten Reden, zeigten Amateur-Videos aus ihrer Heimat. Mit Flugblättern und in persönlichen Gesprächen informierten sie Passanten.Organisiert wurde die Mahnwache vom "Aktionsbündnis für Demokratie im Iran – Heidelberg". Am Anfang noch vereinzelt und verstreut protestierend, haben sich unter dem Dach dieser Initiative mittlerweile nun neun Heidelberger Iraner zusammengefunden. "Und viele helfen im Hintergrund", erzählte Mitorganisator Kamyar Hosseini (Name von der Redaktion geändert): "Sie wollen aber nicht öffentlich auftreten, weil sie Angst haben." Hosseini selbst ist schon in vielen Videos im Internet bei regimekritischen Demonstrationen zu sehen. "In den Iran kann ich daher in der nächsten Zeit nicht fahren", sagte er, "das wäre zu gefährlich".Dieser Gefahr ist sich auch Hosseinis Mitaktivistin Shala Baversad bewusst: "Aber ich bin mir sicher, dass das Regime noch höchstens zwei Jahre durchhält." Danach, so hofft sie, werde der Iran ein demokratischer säkularer Staat sein. "Wir haben heute eine völlig andere Situation als etwa zur Zeit der Revolution 1969", erklärte sie: "Heute vernetzen sich Iraner weltweit über das Internet und bauen Druck auf, die staatliche Zensur wird umgangen. Man kann sagen, dass wir zurzeit in Iran die erste Internetrevolution erleben." Immer mehr arbeiten auch die iranischen Protestler in der Region zusammen. "Wir haben auf der Veranstaltung neue Kontakte zu einer Gruppe in Stuttgart knüpfen können", sagte Hosseini am Sonntag. Mit dieser und anderen Gruppen in der Region wolle man jetzt gemeinsam agieren und solange kämpfen, bis es endlich Neuwahlen gebe.
Link in RNZ

Foto: Hoppe